Vereinigte Staaten
ProduktrückrufDie FDA veröffentlicht den Rückruf einer Charge Kaffee-Vanille-Eis wegen Listeria monocytogenes, verkauft in neun Bundesstaaten und Washington, D.C.
Die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) veröffentlichte am 17. Oktober 2026 die Mitteilung über den freiwilligen Rückruf einer Charge Kaffee-Vanille-Eis mit Kaffeesauce und Keksstückchen in Bechern zu 16 Flüssigunzen (ein Pint) wegen möglicher Kontamination mit Listeria monocytogenes. Angekündigt hatte den Rückruf am 16. Oktober die Supermarktkette, die das Produkt vertreibt. Laut der Mitteilung wurde er eingeleitet, nachdem eine routinemäßige Qualitätskontrolle das Bakterium in einer Laborprobe nachgewiesen hatte. Bislang wurden keine damit verbundenen Erkrankungen gemeldet.
Das betroffene Produkt gehört zur Charge 085261 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. März 2028, aufgedruckt auf dem Boden eines durchsichtigen Kunststoffbechers mit braunem Deckel. Es wurde zwischen dem 19. Juli und dem 15. Oktober 2026 an alle Filialen der Kette in Delaware, Georgia, Maryland, New Jersey, New York, North Carolina, Pennsylvania, South Carolina, Virginia und im District of Columbia geliefert. Die Verbraucher werden gebeten, es zu entsorgen oder im Geschäft gegen volle Erstattung zurückzugeben, ohne dass ein Kaufbeleg nötig ist. Die Mitteilung erinnert daran, dass das Bakterium bei Kleinkindern, älteren oder gebrechlichen Menschen und Personen mit geschwächter Abwehr schwere und sogar tödliche Infektionen sowie bei Schwangeren Fehl- und Totgeburten verursachen kann.
Speiseeis ist ein verzehrfertiges Lebensmittel, bei dem die Pasteurisierung des Mixes nicht vor einer späteren Kontamination schützt. Listeria monocytogenes kann aus der Umgebung der Gefrier- und Abfülllinie oder mit Zutaten, die nach der Wärmebehandlung zugegeben werden, wie Saucen und Keksstückchen, in das Produkt gelangen und überlebt das Gefrieren. Zwar vermehrt es sich bei Gefriertemperatur nicht, doch die lange Haltbarkeit des Eises, mit Mindesthaltbarkeitsdatum im Jahr 2028, führt dazu, dass das Produkt noch lange nach dem Verkauf in den Haushalten sein kann. In den Vereinigten Staaten sind Listeriose-Ausbrüche im Zusammenhang mit Speiseeis dokumentiert, weshalb die Branche dieses Bakterium in ihren Kontrollplänen als Hauptgefahr behandelt.
Für Hersteller von Speiseeis und gefrorenen Desserts unterstreicht der Fall die Bedeutung der Umgebungsüberwachung auf Listerien in den Bereichen nach der Pasteurisierung, der Prüfung der kalt zugegebenen Zutaten und der Analyse des Endprodukts vor der Freigabe jeder Charge. Das TAAG-Kit Ampliora 3.2 weist Salmonella spp., Listeria monocytogenes und E. coli O157:H7 mittels Real-Time-PCR nach, und zu seinen validierten Matrizes gehören Milchprodukte, verzehrfertige Lebensmittel und Oberflächen, sodass es zu dieser Kontrolle passt. Eis mit Sauce und Keksstückchen wird nicht als spezifische Matrix genannt, und vorläufige Ergebnisse müssen mit der Referenzmethode bestätigt werden.
Originalquelle: fda.gov ↗
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Verwandte TAAG-Lösung
- Mikroorganismus:
- Listeria monocytogenes
- Matrix:
- Kaffee-Vanille-Eis mit Kaffeesauce und Keksstückchen sowie Oberflächen der Abfülllinie
- Zugehöriges Kit:
- Ampliora 3.2 Salmonella spp., L. monocytogenes and E. coli O157:H7 (PCR en tiempo real - Mila)
Ampliora 3.2 weist Listeria monocytogenes nach, und zu seinen validierten Matrizes gehören ausdrücklich Milchprodukte und verzehrfertige Lebensmittel, die Kategorie des zurückgerufenen Eises. Die Konfidenz ist mittel, weil Eis mit Einlagen nicht als spezifische Matrix genannt wird und die Meldung einen Rückruf beschreibt, keine mit dem Kit durchgeführte Analyse; das Ergebnis muss mit der Referenzmethode bestätigt werden.
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