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Mehrere Einzelhandelsketten rufen Gewürzmischungen wegen mit Salmonella kontaminiertem Rosmarin zurück

Europa (Schweiz)

Produktrückruf

Mehrere Einzelhandelsketten rufen Gewürzmischungen wegen mit Salmonella kontaminiertem Rosmarin zurück

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Im September 2025 entdeckte eine interne Qualitätskontrolle, dass Rosmarin, der in verschiedenen aromatischen Pflanzenmischungen und Gewürzmischungen verwendet wurde und von verschiedenen Vertreibern in der Schweiz vermarktet wurde, mit Salmonella kontaminiert war. Die Lebensmittelsicherheitsbehörde gab eine öffentliche Warnung heraus, die mehrere Produkte von verschiedenen Vertriebsketten betraf, mit verschiedenen Chargennummern und Verfallsdaten bis 2027. Produkte waren zwischen dem 12. Juli und dem 10. September 2025 in Supermärkten und Online-Shops erhältlich, und die bereits gekauften Produkte konnten zur Rückerstattung zurückgegeben werden.

Getrocknete Gewürze stellen eine besondere Herausforderung für die Salmonella-Kontrolle dar, da der Trocknungsprozess, der die Wasseraktivität des Produkts verringert, den Erreger nicht eliminiert: das Bakterium kann wochenlang in einem latenten Zustand in getrockneten Kräutern überleben und wird nur aktiv, wenn es mit feuchtem Lebensmittel in Kontakt kommt. Dies bedeutet, dass eine an der Quelle kontaminierte Rosmarincharge — wahrscheinlich durch Kontakt mit Bewässerungswasser, kontaminiertem Boden oder unhygienischen Trocknungsflächen — über einen längeren Zeitraum als latentes Risiko in der Vertriebskette verbleiben kann, bevor es erkannt wird.

Dieser Fall bestätigt, dass die Rückverfolgung von Rohstoffen zu einzelnen Lieferanten auch in Produktkategorien — wie getrocknete Gewürze — unverzichtbar ist, die traditionell als mikrobiologisch wenig riskant eingestuft werden, da ihre Wasseraktivität gering ist.

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